Reiserücktrittsversicherung

Der Reiseveranstalter hat das Recht, bei einem kurzfristigen Absagen der Reise bis zu 100 Prozent des Reisepreises als Schadensersatzzahlung zu verlangen. Bei Fernreisen, die teuer sind und lange Zeit im Voraus gebucht werden, können da schnell so einige mehrere Tausend Euro zustande kommen, ohne dass man von seinem Urlaubsziel auch nur den Jet gesehen hätte. Hier ist es sehr zu empfehlen vorzubeugen und eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen, die in der Regel schon in sehr günstigen Paketen im Reisebüro oder direkt beim Veranstalter erhältlich ist.

Kann man dann seine lange im Voraus gebuchte Urlaubsreise nicht antreten, tritt die Versicherung in Kraft und übernimmt die Stornokosten. Abgesichert sind aber vorrangig Rücktrittsfälle aufgrund von Todesfällen in der Familie oder aufgrund von Krankheit. In Hinblick auf eine sog. Massenpanik und damit verbundene Stornierungswellen wegen evtl. möglicher Unruhen und evtl. möglichen Unwettern oder Katastrophen sonstiger Art haftet die Versicherung nicht. Eine Ausnahme kann aber dann bestehen, wenn das Auswärtige Amt vor Reisen in das betreffende Zielgebiet warnt. Hier ist die Versicherung in der Regel ebenfalls zur Zahlung der Stornokosten verpflichtet, sofern keine andere Absicherung von Seiten des Veranstalters besteht.

Meist wird bereits bei der Buchung der Reise eine solche Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen. Sie kosten je nach Reisepreis und Reisedauer in der Regel zwischen 10 Euro und 0 Euro pro Person, und ist bei diversen Anbietern erhältlich. Im normalen Fall hat der Reiseveranstalter oder das Reisebüro aber bereits bestehende Geschäftsbeziehungen mit in der Regel günstigeren Konditionen und wird dann einen Versicherer vorschlagen, den man dann auch buchen sollte.

Auswärtiges Amt

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