Kfz Steuer und Schadstoffklasse

Umweltschutz und Abwrackprämie beleben zurzeit die Konjunktur. Um einen zusätzlichen Anreiz zu bieten, wird am 1. Juli 2009 die neue Kfz-Steuer eingeführt. Allerdings gilt das nur für Neufahrzeuge, die seit dem 5. November 2008 zugelassen wurden. Hier kann der Steuerzahler wählen, ob er nach alter oder neuer Berechnung die Kfz-Steuer entrichten möchte. Der Bund rechnet mit rund 1,8 Mrd. Euro an Entlastung für die Kraftfahrer. Ähnlich wie bei der Abwrackprämie, kommen Käufer von Kleinwagen in den Genuss von hohen Nachlässen.

100 Euro und mehr können unter Umständen eingespart werden. Wer sich jetzt für ein neues Auto interessiert, sollte schon mit einem Auge auch auf die Schadstoffklasse und Kohlendioxidausstoß achten. Der Grenzwert von Kohlendioxid beträgt 120g/km, gilt bis zum Jahre 2011 und bedeutet, dass keine Kfz-Steuer verlangt wird. Ab 2012 sinkt dieser auf 110g/km und 2014 darf er nur noch 95g/km betragen. Für Dieselfahrzeuge kommt die neue und strengere Abgasnorm Euro 6.

Hier kann der Käufer eines Dieselfahrzeuges zwischen 2011 und 2013 rund 150 Euro Kfz-Steuer sparen. Grundsätzlich kann ein Autofahrer heute mit 2 Euro pro hundert Kubikzentimeter Hubraum bei einem Benziner rechnen. Dieselfahrzeuge kosten dagegen rund 7,50 mehr, also 9,50 Euro pro hundert Kubikzentimeter Hubraum. Wer im Zuge des ersten Konjunkturpakets für sein Auto bereits eine Steuerfreiheit bekommen hat, behält diese bis zum Jahre 2010.

Dieses gilt für Fahrzeuge mit einer Schadstoffklasse Euro 4 oder 5. Danach wird nach dem günstigeren Steuersystem abrechnet oder auch nach dem alten System. Es lohnt sich auf jeden Fall, ein entsprechendes Fahrzeug anzuschaffen, welches mit einer Kfz-Steuerbefreiung belohnt wird.

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