Die Zahlungsbilanz der Volkswirtschaft

In der Zahlungsbilanz des Staates spiegelt sich die wirtschaftliche Leistung der Einwohner wieder. Von den ökonomischen Transaktionen der Bewohner, also dem was sie eingenommen haben muss natürlich noch abgezogen werden, was sie als Vorleistungen vom Ausland erhalten haben. Diese materiellen, immaterialen und finanziellen Leistungssalden ergeben die Zahlungsbilanz der Volkwirtschaft. Die sich daraus ergebenden Statistiken sagen etwas über den Wohlstand der Bevölkerung aus.

Bei der Zahlungsbilanz handelt es sich um ein Kontensystem, das nach dem Prinzip der doppelten Buchführung geführt wird und stets buchhalterisch ausgeglichen ist. Beurteilt wird jeder Vorgang danach, ob er dem buchenden Land Devisen bringt (=Aktivposten) oder Devisen entzieht (=Passivposten).
Die Auslandstransaktionen der Privaten und des Staates werden in den Teilbilanzen der Leistungsbilanz, Vermögensbilanz und der Kapitalbilanz erfasst. Ebenso existiert eine Devisenbilanz, hier werden lediglich die Auslandstransaktionen der Zentralbank festgehalten, also werden die Buchungen nur von der EZB getätigt.

Wird von einer negativen bzw. positiven Zahlungsbilanz gesprochen, gemeint ist: Einzelne Teilbilanzen weisen ein negatives bzw. positives Saldo auf. Im Mittelpunkt des Interesses stehen hierbei: die Leistungsbilanz und die Devisenbilanz. cw

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