Wellness findet auch in der Sauna statt. Jeder hat heute irgendwie das Bedürfnis nach Entspannung und will neue Kräfte tanken. War früher die Sauna nur in der kälteren Jahreszeit gefragt, gehört heute ein Saunagang auch im Sommer zum Alltagsgeschehen. Eine positive gesundheitliche Wirkung steht bei einem Saunabesuch immer im Vordergrund. Deswegen sollte ein Anfänger auf jeden Fall seinen Arzt vorher befragen, ob gesundheitliche Einschränkungen dagegen sprechen.
Zusätzlich sind am Anfang die Saunaregeln einzuhalten. Ein Saunabesuch ist kein Kräftemessen. Der Wohlfühlfaktor steht hier eindeutig im Vordergrund. Erfahrene Saunabesucher bleiben in der Regel ein wenig länger bei einem Gang in der Sauna. Anfänger sollten auf das persönliche Wohlbefinden achten und frühzeitig die Sauna verlassen. Ein richtig durchgeführtes Saunabad benötigt schon etwa zwei Stunden. Stress hat in der Sauna nichts zu suchen.

Direkt nach dem Essen oder auch hungrig in die Sauna gehen, belastet nur unnötig den Körper und sollte daher vermieden werden. Für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist aber zu sorgen. Alkohol ist völlig tabu und Kaffee sollte nicht in großen Mengen getrunken werden. Bevor es in die Sauna geht, wird zuerst Körperpflege in Form von Duschen durchgeführt. Anschließend gut Abtrocknen und wenn vorhanden ein warmes Fußbad nehmen. In der Sauna selbst wird ein großes Badetuch benötigt.
Der Saunaaufenthalt sollte so abgestimmt sein, dass man in kurzer Zeit (ca. 15 Min.) den größten Effekt erlebt. Bevor die Sauna verlassen wird, setzt man sich 2 Minuten aufrecht hin, um den Kreislauf nicht zusätzlich zu belasten. Eine kalte Dusche wäre jetzt ratsam, sollte aber jeder für sich selbst bestimmen und erst langsam probieren. Anschließend sollte eine kleine Ruhepause eingelegt werden, damit der Körper wieder auf normale Temperatur umschalten kann. Es ist immer ratsam, sich vorher genau zu informieren, um den möglichst größten Nutzen beim Saunieren zu haben.
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