Früher war Yoga eine Trendart für Individualisten, heute ist es aus Fitness- und Wellnessstudios nicht mehr wegzudenken. Ob im Turnverein, als VHS-Angebot oder im Kursbereich der Fitness-Studios, Yoga ist einfach in.
Waren über viele Jahre Yoga Kurse fast nur von Frauen besucht, findet man heutzutage auch immer mehr Männer, die den ganzheitlichen Nutzen für Körper und Geist in den Übungen finden. Gerade in unserer stressigen Berufs- und Alltagswelt suchen die Menschen einen Ausgleich.
Dafür bietet sich Yoga gerade zu an. Viele Menschen berichten, dass sie schon nach wenigen Übungsstunden, eine beruhigende und ausgeglichene Wirkung verspüren. Im Gesundheitswesen wird Yoga zur Linderung gewisser Krankheitsbilder genutzt. Anzuführen wären zum Beispiel, chronische Kopfschmerzen, diverse Rückenleiden, Durchblutungsstörungen, Schlafstörungen und nervöse Beschwerden. Einige Krankenkassen erstatten ihren Kunden die Kursgebühren. Nähere Informationen erhält man unter den Präventionsangeboten der einzelnen Krankenkassen.
Yoga hat seinen Ursprung in der indischen Philosophie. Es werden unterschiedliche Formen von Yoga gelehrt. Im reinen Sportbereich werden meistens nur körperliche Übungen aus der Yogalehre praktiziert. Diese werden Asanas oder Yogasanas genannt. Diese Übungen verhelfen dem Trainierenden zu mehr Muskelausdauer, einem Kraftaufbau einen besseren Gleichgewichtssinn und eine größere Flexibilität. Zur ganzheitlichen Yogalehre gehören auch meditative Formen und Atemübungen, so genannte Pranayama zum Erreichen des Körpereinklanges dazu.
Die traditionelle Lehre zeigt den Schülern den Weg zur vollkommenen Einheit von Körper, Geist und Seele. Es werden spirituelle Elemente und Meditationseinheiten (Mantras) und Energiezentren (Chakras) gelehrt. Diese traditionelle Yogalehre sollte nur unter Anleitung qualifizierter Lehrer praktiziert werden.
Vor Beginn seiner ersten Yoga Stunde sollte man seinen Arzt darüber informieren. Er wird ihnen ein paar wichtige Verhaltensregeln mit auf dem Weg geben.
