Inmitten der gotischen Prachtbauten der Carrer Montcada befindet sich eines der berühmtesten Museen Barcelonas. Das im Jahr 1963 eröffnete Museu Picasso widmet sich vor allem dem Frühwerk Picassos und beherbergt über 3.800 Werke des spanischen Malers und Bildhauers. Ein Großteil der Sammlung geht auf eine Schenkung von Jaime Sabartés zurück, der mit Picasso befreundet war.
Das Museum legt mit seiner Ausstellung einen besonderen Schwerpunkt auf die Beziehung, die Picasso zu Barcelona pflegte. So können Besucher unter anderem Werke wie Arlequín, El paseo de Colón oder Blanquita Suárez besichtigen, die Picasso während seines Aufenthalts in Barcelona im Jahr 1917 malte.
Aber auch der Museumskomplex selbst ist sehenswert, denn das Museu Picasso ist in vier nebeneinander liegenden Stadtpalästen untergebracht, die zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert errichtet wurden. Von diesen beeindruckt vor allem der Palacio de Berenguer d’Aguilar mit seinen Wandmalereien und dem pittoresken Innenhof im gotischen Stil. cw
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